Bach to Groove

Rückblick auf einen Soloabend für Cello vom Freitag, 24. April 2026 in der Heilig-Blut-Kirche mit Estelle Revaz


Ihre Wahl in den Nationalrat war eine kleine Sensation. Wie kam die professionelle Cellistin zur Politik und wie organisiert sie ihr "Doppelleben"? Frühmorgens, wenn die Berner Altstadt noch im Tiefschlaf ist und das Bundesbern im nebligen Dunkel liegt, übt sie. In der noch leeren Halle auf der Freitreppe, zu Füssen der Statue der drei schwörenden Eidgenossen, erklingt von weitem ein leiser, langer Ton: Ein sehr tiefes C, der tiefste Ton des Cellos. Politisches Gespür und virtuose Musikalität, in einer Person vereint? Und das im Nationalrat? Kann das gut gehen? Und ob! Es würde - nicht nur die Politik - farbiger machen.

Der Rückblick auf "eine Winterreise"  Geniessen Sie einige Bilder der Aufführung vom 11. Januar 2026

"Eine Winterreise" von Franz Schubert in einer szenischen Version

 

Was würde besser zu einer Winterreise (Franz Schubert) passen, als eine verschneite, ganz in Weiss getünchte Landschaft, eisige, kalte Temperaturen und zugeschneite Wege. In aller Regel wird man spätestens an der Garderobe sozusagen den Winter abgeben – für einen Chip oder ein Zweifrankenstück. 
Mitten auf der Bühne steht ein schwarzer Bösendorfer oder ein Steinway. Das Publikum wartet geduldig und begrüsst schliesslich mit warmem Applaus Pianistin und Sopranistin. Nun wird das Licht zurückgefahren, die Sängerin stützt sich leicht am Flügel auf, ein leises Lächeln, Augenkontakt, das Konzert kann beginnen. 
Die Überraschung war gross, als diesmal der Winter vor der Bühne – selbst draussen - nicht Halt machte, sondern sich in unzähligen weissen Tüchern über die ganze Fläche ausbreitete. Aus diesen Massen von Schnee und Eis sollte sich bald die Sopranistin Serafina Giannoni quasi herausschälen, begleitet von Tsovinar Suflyan am Flügel. Auch wenn der Inhalt des 24-teiligen Liederzyklus nicht geläufig war, wurde einem schnell klar, dass Kälte, Schnee und Eis Bilder sind für die innere Leere, Hoffnungslosigkeit und Liebesschmerz. 
 Es dauerte bis zum letzten Lied, bis die mühsam durch Schnee und Eis wandernde Sopranistin ihr Schneekleid ablegte. 
 Auf ihrer Wanderschaft hat sie alle möglichen Stimmungen erlebt. Die Tränen erstarrten zu Eis – die Linde lädt zum Träumen ein – die Müdigkeit lässt die Wanderin verzagen. Da bleibt am Schluss nur der Leiermann, auch er Kälte und Schnee ausgesetzt. 
Die Zuhörenden liessen sich auf eine winterliche Traumreise mitnehmen. Wie die Sopranistin musikalisch und darstellerisch ihre Trauer, ihre Verzweiflung, ihre Zerrissenheit und ihre leise Hoffnung umsetzte, war grosse Kunst, ihre Bühnenpräsenz ein Erlebnis. Die Pianistin Tsovinar Suflyan war jederzeit eine ebenbürtige Partnerin mit ihrem variantenreichen Spiel. 
Das Konzert war gut besucht. Wer dort war, erlebte zwei perfekt harmonierende junge Musikerinnen, die mit viel Kreativität eines von Schuberts Meisterwerken magistral umsetzten. Dazu gehört auch Laura Luterbach erwähnt, welche für das beeindruckende Bühnenbild verantwortlich zeigte. 


Konzert vom 29. November 2025

Gesangsensemble Lamaraviglia: Eine musikalische und historische Trouvaille!

In seinem neuen Adventsprogramm spannte das Ensemble Lamaraviglia einen weiten musikalischen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ausgangspunkt waren die gregorianischen Choräle «Rorate Caeli» und «Ecce dies venient» sowie der Leis «Sei willekommen, Herre Christ». Die Texte der Choräle beziehen sich auf Verse aus den alttestamentlichen Büchern Jesaja und Jeremiah. Sie verheissen einen weisen König, der die Menschen aus Finsternis und Elend erlösen wird.

Im Konzert erklangen die alten Adventsmelodien einstimmig, in mehrstimmigen Renaissancemotetten und in neukomponierten Sätzen von Matthias Deger (geb. 1989), die sich gleichsam aus den alten Melodien heraus entwickeln und sie in einem neuen harmonischen Gewand mitten in unsere Gegenwart führen. So entstand  ein musikalisches Gewebe aus uralten Texten und Melodien und neugeschaffenen Klängen, welches der jahrhundertealten adventlichen Sehnsucht nach Frieden und einer gerechten Welt Ausdruck verlieh.
"Endlich ein Adventskonzert, welches diesen Namen auch verdient", meinte ein Konzertbesucher beim Betrachten des Programms. Mit "Sei willkommen, Herre,  Christ" eröffnete das 5-köpfige Ensemble mit dem ältesten deutschen Weihnachtslied überhaupt, doch die schlichte, einstimmige Wiedergabe, die nahtlos in einen mitteralterlichen, mehrstimmigen Chorsatz überging und schliesslich in einer neuen Komposition vom Matthias Deger endete, strahlte trotz aller Komplexität eine Innigkeit und Ruhe aus, welches dieses Konzert zu einer grandiosen Feierstunde machte. Mit makelloser Intonation und schlanker, trotz allem markanter Diktion interpretierten die Leiterin Stephanie Boller , der Bassist, die zwei Tenöre und ein Altus das alte liturgische Liedgut. Dass der Komponist der neuen Liedsätze, Matthias Deger, kurzfristig wegen Krankheit ersetzt werden musste, wäre in keinem Moment aufgefallen. Nicht unterwähnt sei der Lautenist Ivo Haun, der eine weitere Klangfarbe beisteuerte. Das Publikum war begeistert.


Konzert vom 24. Oktober 2025
Musikalische Traumreise für Querflöte und Harfe

Die Harfenistin Clara Sophie Krüger und die Querflötistin Clara Alice Cavalleretti gestalteten als "Duo Clara" das erste Konzert  der Saison 25/26. Die deutsch-französische Clara traf an der Musikhochschule Luzern auf die italienische Clara, beides passionierte Kammermusikerinnen. Es muss auf Anhieb gefunkt haben, denn die beiden spielten auf mit einer Selbstverständlichkeit, als musizierten  sie schon lange  zusammen. Auf "Eine musikalische Traumreise" nahmen die beiden die erfreulich zahlreichen Zuhörenden mit - und zu hören gabs traumhafte Musik vom Feinsten für Harfe und Querflöte. Ob mit der lyrischen "Pavane "Pour une infante défunte" von Ravel, dem der spanischen Volksmusik virtuos nachempfundenen "Entracte", ob eine im wahrsten Sinn plätschernde "La source" oder das bekannte "Syrinx von Debussy, die jungen Künstlerinnen spielten wie aus einem Guss die vorwiegend romantischen und impressionistischen Stücke. Dass Publikum war begeistert. 

Konzert vom 29. März 2025


Anton Husistein (*1799)  war gelernter Schuhmacher aus Ettiswil. «Pächtöneli» - er hatte viel mit Pech und Pechfäden zu tun – war sehr musikalisch, er spielte Geige und Trompete. Weit herum  kam er mit seiner «Husistein Tanzmusik». Er spielte bald mit seinen Söhnen an den angesagtesten Adressen. Die  Musik führte sie gar bis nach Basel an die Fasnacht.

Zur Besetzung gehörten zwei Geigen, Bassgeige, Klarinette und Flöte, respektive Trompete.  Ab 1861 spielte der Ettiswiler Jakob Steger bereits als Zwölfjähriger mit. Doch Jakob war nicht nur Tanzmusiker, sondern auch Geigenbauer. Viele alte Violinen aus der Region tragen seine Handschrift. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdrängte die «Ländlermusik» die Tanzmusik-Gesellschaften.

Die Musikbücher von Jakob Steger landeten 1957 bei der Heimatvereinigung Wiggertal. Der Zufall wollte es, dass beim Umzug des archäologischen Museums Schötz die Noten wieder zum Vorschein kamen. Im Auftrag der Musikinstrumentensammlung Willisau hat sich Evi Güdel-Tanner dieser Noten angenommen und rund 100 Stücke für die heutige Besetzung arrangiert. So wurde es möglich, dass diese lange vergessen geglaubte Musik nach weit über hundert Jahren in neuem Gewand wieder erklingt.  Und dafür zeichnet nun schon seit 10 Jahren die neue Husistein-Musik. 
Eingebettet in die rund 150-jährige Geschichte, welche der Primgeiger Andri Mischol lebendig und mit einer Prise Schalk dem überaus zahlreichen Publikum erzählte, erklangen 15 Stücke, die meisten aus den Musikbüchern des Jakob Steger. Evi Güdel-Tanner hat die ein- bis  zweistimmig vorliegenden Stücke für das Quintett arrangiert. Das Publikum genoss die  Zeitreise mit den mustergültig gespielten und sorgfältig arrangierten Tänzen. Ob Mazurka oder Walzer, Schottisch oder Polka, Operettenmelodien oder ein Hauch von Tango,  das Ensemble spielte mit viel Gespür und wunderschön abgestimmt, sodass die Stücke auch klanglich überzeugten. Fehlte schliesslich nur noch die Tanzbühne! Doch  auch so war das Publikum sichtlich bewegt. Erst nach einigen Zugaben und den obligaten Willisauer Ringli liess es die Musiker weiterziehen.

Originalnoten aus dem Musikbuch von Jakob Steger


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Rückblick: Konzert vom 10. Januar, 2025 

Es gibt Miniaturausgaben von Büchern, Miniatureisenbahnen, Miniaturstädte und Miniaturbilder. Sie bezeichnen Bücher im Westentaschenformat, Spielzeugeisenbahnen oder in kleinem Massstab nachgebaute Städte. 

Auch in der Musik gibt es sie: Musikalische Kleinode auf engstem Raum: Ruhig dahinfliessende Romanzen, rhythmische spanische Volksmusik, mittelalterliche Tänze und jazzige Preludien. Die Klarinettistin Anastasia Schmidlin und der  Pianist Denis Zhdanov stellten am 10. Januar in der Aula der Kantonschule Willisau gleich einen ganzen Konzertabend unter dieses Motto. Ob so bekannte Komponisten wie Schumann, Gershwin und Prokofjew, oder weniger bekannte wie Germaine Tailleferre oder Lutoslawski, die Konzertbesucher und -besucherinnen durften sich auf ein musikalisches Feuerwerk mit östlichen Tänzen, amerikanischer Jazzmusik und spanischen  Opernmelodien freuen. Sie wurden nicht enttäuscht!

Ob tanzender Jazz oder liebliche Romanze, opulente Opernmelodie oder martialischer Rittertanz,  das Duo zog alle musikalischen Register, welche zu einem eindrücklichen und nachhaltigen Konzerterlebnis beitrugen. Und sie durften mit einer Klarinettistin  Bekanntschaft machen, die mit dem Pianisten Denis Zhdanov aus jeder Miniatur ein musikalisches Wunderwerk auf die Bühne zauberten. 

 Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit "Kultur in der Aula" statt.


 


 Herzlichen Dank an alle Besucherinnen und Besucher,  Unter Archiv finden sie übrigens einen Rückblick auf alle Konzerte


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Rückblick: Konzert vom 25. Oktober 2024


 Als zweite Veranstaltung folgte im Oktober ein Konzert mit dem Trio Spignese, welches sich aus David Sonder (Piano), Frederike Bertschi  (Cello) und dem Querflötisten Martin Giese zusammensetzt. Das neu in dieser Zusammensetzung musizierende Trio spielte mit Louise Farrencs Trio ein selten gespieltes Trio einer leider wenig bekannten Komponistin. 

 Sie schrieb das gelungene Instrumentaltrio für Querflöte, Cello und Klavier um 1850. Mit einem markanten ersten Satz und dem fulminanten dritten Satz  spielte das Trio sich in die Herzen der rund 50 Zuhörer und Zuhörerinnen.  Carl Maria von Webers Trio liegt im lyrischen dritten Satz Goethes Gedicht "Klagelied eines Schäfers" zu Grunde. Martin Giese interpretierte zum Einstieg mit einem ironischen Augenzwinkern den Text, welchen das Trio mustergültig umsetzte.  Als ob es aus Mozarts Feder stammte, erklang zum Abschluss des musikantischen Trioabends ein Jugendwerk Ludwig von Beethovens. Das Publikum entliess die drei Musiker und Musikantinnen erst nach einer Zugabe. - Fotos unten



 


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 Konzert vom 29. September 2024

Quatuor Amoroso

  Das Konzertjahr begann Ende September mit einem jugendlich-passionierten Streichquartett. Auf dem Programm standen unter anderem zwei Streichquartette von Mendelssohn und Ravel. Mit einer Überraschung endete das gelungene Konzert: Die vier jungen Musikstudentinnen verabschiedeten sich mit einem vierstimmigen, gesungenen Madrigal. Sehr sympathisch!


 

Konzert vom 12. April 2024

Orgelrecital mit Stéphane Mottoul


Ohne Zweifel darf der Hof- und Stiftsorganist der Hofkirche Luzern als ein Vertreter der jungen europäischen Organisten bezeichnet werden. Seine Ausbildung führte den Belgier nach Deutschland, Frankreich und England. Sein Repertoire ist phänomenal, führte er doch 2022-2023 sämtliche Bachkonzerte in 14 Konzerten auf!In der kath. Pfarrkirche Willisau stand ihm ein Instrument mit 48 Registern zu Verfügung, welches eine grosse Klangvielfalt ermöglicht. Drei Werke von Johann Sebastian Bach standen auf dem Programm, darunter "Präludium und Fuge in G-Dur, BWV 541" und das Trio "Allein Gott in der Höh". Interessant schon die Registrierung, welche sich an romantischen Klangvorstellungen orientierte. Trotzdem war zum Beispiel die Fuge in G-Dur jederzeit durchhörbar und klar strukturiert. Mit zwei Werken über B.A.C.H. von Franz Liszt und Robert Schumann war der Bezug zur Romantik hergestellt, waren doch die beiden Romantiker heisse Verehrer von Bachs Kompositionen, welche zu dieser Zeit neu entdeckt wurden. Liszt und Schumann schrieben je ein Werk über B.A.C.H.: Eine interessante Gegenüberstellung! Hier das filigrane, langsam sich majestätisch aufbauende Stück von Robert Schumann, dort orchestrale Klangfülle und romantische Komplexität . 

Den Abschluss bildete eine Improvisation über ein gregorianisches Lied zur Osterzeit. Dafür zog der Hoforganist Stéphane Mottoul im wahrsten Sinn des Wortes nochmals alle Register und liess die vorgegebene Melodie mal als verspielte Sicilienne im 6/8tel Takt oder als fulminantes Scherzo erklingen.

Das Publikum war erfreulich zahlreich und zeigte sich mit lang anhaltenden Applaus begeistert von der stupenden Virtuosität, eindringlichen Musikalität und der intelligenten Programmgestaltung.

Auch hier: Ein jubiläumswürdiges Abendmusikkonzert 

Konzert vom 3. Dezember 2023

Romantische und spätromantische Klavierquartette


 Das Trio Bohémo mit Matouš Pěruška, Violine | Kristina Vocetkovà, Cello | Jan Vojtek, Klavier | interpretierte mit der gebürtigen Willisauerin Eveline Meier, Bratsche  drei Klavierquartette. Sie stammen aus der  Feder von Josef Suk, Gustav Mahler und Johannes Brahms. Es war ein denkwürdiges Jubiläumskonzert zu 50 Jahren Abendmusiken Willisau. Nach dem Konzert stiessen die zahlreichen Besucher und Besucherinnen auf die nächsten 50 Jahre an. Man möchte sie nicht missen, die Abendmusiken Willisau.

kulinarisch

zart schmelzend


musikantisch

geplant



con fuoco


gesprächig


unterhaltsam

energisch


mitteilsam

fulminant

Konzert vom Freitag, 16. Februar 2024

20:00 Uhr in Willisau, im Pfarreizentrum Maria Magdala

Galakonzert der Streicherakademie LISA


"LISA" ist eine internationale Streicherakademie mit Sitz in Langenthal. Die Lehrpersonen haben es sich zur Aufgabe gemacht, junge Streicher und Streicherinnen v.a. aus Osteuropa auf einem hohen Niveau auszubilden.  Die Lehrpersonen sind vernetzt und bestens ausgewiesen. Sie fördern die jugendlichen Musiker und Musikerinnen intensiv und individuell. Mit Werken von Bach bis Bridge und Tschaikowski bis de Falla gaben die jungen Spielerinnen einen Eindruck in das vielfältige Schaffen. Es war reine Freude, den jugendlichen Streichern zuzuhören. Ihre Musikalität, jugendliche Spielfreude, gepaart mit einer stupenden Technik begeisterte die Zuhörenden - auch bei unterhaltenden Stücken wie "Mein Gorilla hat eine Villa im Zoo".


 

Konzert vom 14. Mai 2023
Concerto di Margherita


«Gioco della cieca – Blinde Liebe» betitelte das Ensemble Concerto di Margherita ihr Konzert. Es nahm die Zuhörenden mit auf den spannenden Weg einer verliebten Seele. Von der Liebe geblendet, getäuscht und schliesslich verloren im Dunkeln, endete die emotionale Fahrt im tröstlichen Vergessen. 
 
Die Werke – Kompositionen von Gastoldi, Frescobaldi, Kapsbeger, de Wert und weiteren - stammten aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert. Mit der historischen Praxis des selbstbegleiteten Singens erweckte das perfekt harmonierende 5-köpfige Ensemble die spätmittelalterliche Musik zu neuem Leben. 5 Stimmen und 5 Instrumene – Barockgitarre,Barockharfe,Gambe, Laute und Theorbe – schufen eine farbige, facettenreiche Klangwelt, welche vom schlichten, a capella vorgetragenen Lied bis zum dichten, meisterhaft begleiteten 5-stimmigenMadrigal reichte. Mit kleinen  theatralischen Einlagen und etwas südländischem Schalk interpretierten die singenden Instrumentalisten meisterhaft die filigrane, kunstvoll verwobene Musik – ein grenzenloses Vergnügen!. Ob als Solo, als Duett, instrumental oder vokal, l’amore war omnipräsent. Und wie die Zuhörerschaft die Musik liebte! Erst nach mehreren Zugaben entliess man sie Richtung Köln. 



Konzert vom 27. Januar 2023
Der grosse Abschied

Nun war es soweit: 
Die Musikinstrumentensammlung mit ihrem Leiter Adrian Steger bat zu ihrem letzten Konzert. Damit verlässt eine Institution, aber auch sehr viel Herzblut, Willisau. Das Konzert stand daher unter einem besonderen Stern. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen an interessante Ausstellungen, mit Liebe und Sachverstand renovierte Instrumente und schon fast unzählige Konzerterlebnisse. Wir wünschen Adrian Steger und Fränzi Lienhard alles Gute am neuen Wirkungsort.

Konzert vom 10. Februar 2023
LUCERNE GUITAR DUO


Das Konzert vom 10. Februar 2023 gestaltete das Lucerne Guitar Duo mit Hannah Biermann und Roger Schütz
 
Von Beginn weg war klar: die beiden jungen Musiker und Musikerinnen hatten Freude am gemeinsamen Musizieren. Ihr Spiel war geprägt von verschiedensten Klangfarben und unterschiedlichen Stilrichtungen. Tänzerisch die einen Stücke, atmosphärisch die andern. Die Kompositionen reichten von einer malerischen Suite von Claude Debussy über eigenwillige Tanzstücke von Francis Poulenc bis zu Spanischer Gitarrenmusik in Form von «Tarjetas postales», darunter ein vom Duo gekonnt für Gitarre arrangiertes Stück von F. Poulenc. Das sehr aufmerksame Publikum spendete den talentierten jungen Musikern reichlich Applaus. (um)


Konzert vom 18. November 2022 

 Yvonne Lang,  Piano  

Barbara-Gabriella Bossert, Querflöte 

Dimitri Ashkenazy, Klarinette



Impressionen vom Konzert vom 18. November 2022 mit Yvonne Lang, PIano; Barbara-Gabriella Bossert, Queerflöte; Dimitri Ashkenazy